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"Wie können wir die Schwangerschaftschancen erhöhen?: Wir sprechen über: Embryoscope, Blastozystentransfer und ERA."

SAMSTAG, 5. OKTOBER 2019  10:45 - 11:15 Uhr

Dr. Ana Chueca

Die Reproduktionsmedizin schreitet dank der Fortschritte, die in Biologie, Ingenieurwesen, Informatik, Genetik und Pharmakologie bereitgestellt werden, in großen Schritten voran. In dieser Präsentation werden wir die neuesten Errungenschaften, welche wir heute im klinischen Alltag routinemäßig anwenden, vorstellen.

Zunächst werden wir erklären, was eine Blastozyste ist: wie Embryone das Blastozystenstadium erreichen, was erforderlich ist, um Blastozysten zu erhalten, wie sie die Reproduktionseffizienz beeinflussen und wie sie klassifiziert werden. Wir werden außerdem den Einfluss des IVF Labors auf die Behandlungsergebnisse besprechen.

Danach werden wir über das „EmbryoScope®“ sprechen, ein Inkubator mit Zeitraffer-Technologie, welcher biologisches Wissen, technischen Fortschritt und IT-Applikationen verbindet. Mit dieser Synergie verfügen wir über ein Werkzeug, das es uns ermöglicht, dem Embryo eine physiologische Kultur bereitzustellen und die Embryonenselektion zu verbessern.

Zum Schluß werden wir ein Thema behandeln, das nicht so stark mit dem Embryo verbunden ist. Wir werden die „Endometriumsrezeptivität“ (ERA) erklären, als eine Möglichkeit, den Embryonentransfer zu personalisieren und somit die Schwangerschaftsraten zu verbessern. Auch hier kombinieren wir die neuesten Technologien, um ein diagnostisches Werkzeug mit klinischer Anwendung zu erhalten.

Wir werden die Präsentation mit einer Fragenrunde beenden. Wir hoffen, dass dieser Vortrag für die Teilnehmer von Interesse ist.

Mehr Informationen finden Sie unter:
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"Single Frauen und Frauen mit einer gleichgeschlechtlichen Partnerin"

SAMSTAG, 5. OKTOBER 2019  13:15 - 13:45 Uhr

Susanne Hecht

IVI verfügt über ein hochspezialisiertes und engagiertes Team, welches seinen Patienten eine fürsorgliche Patientenbetreuung und wegbereitende Technologien anbietet. Heutzutage ist IVI ein weltweit bekanntes Institut unter alleinstehenden Frauen und Lesbischen Frauen mit Fertilitätsproblemen. Jeder wird ernst genommen und individuell betreut. Wir haben ein sehr breites Angebot an Behandlungen für Single Frauen und gleichgeschlechtliche Partner wie IVF oder Ropa ( Eizellspende der Partnerin). IVI verfügt auch über eine eigene Samenbank.

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"Über die Wichtigkeit einer PERSONALISIERTEN Kinderwunschbehandlung und die genetische Kompatibilität zwischen Partnern "

SONNTAG, 6. OKTOBER 2019  11:15 - 11:45 Uhr

Dr. Candela Gallardo

Wussten Sie, dass jeder von uns Träger von im Durchschnitt ca. 5 genetischen rezessiven Erbkrankheiten ist? In diesem Vortrag wird der Unterschied zwischen dominanten und rezessiven Erbkrankheiten erklärt und wie man diesen vorbeugen kann.  Es wird darüber diskutiert, wann und wie eine Präimplantationsdiagnostik diesbezüglich Sinn macht.

Dr. Gallardo erklärt Ihnen, was ein genetischer Kompatiblitätstest überhaupt ist und wie man mit dem sog. GKT 549-Test die Spenderauswahl im Falle einer Eizell- oder Samenspende optimieren kann.

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"Bedeutung der Immunologie in der Kinderwunschbehandlung"

SONNTAG, 6. OKTOBER 2019  14:00 - 14:30 Uhr

Dr. Sara Falgas

Schon wieder nicht schwanger nach IVF-Behandlung, vielleicht ein erneuter Abort oder mehrfache biochemische Schwangerschaften?

Man nimmt an, daß ca. 50% dieser genannten Problematiken bei Kinderwunschpaaren auf spontanen genetischen Störungen (Aneuploidien) des Embryos beruhen.

Aber was ist mit der anderen Hälfte? Welche Rolle spielen die sogenannten immunologischen Faktoren? Welchen Stellenwert haben eine Hashimoto-Thyreoiditis, Multiple Sklerose oder Rheumaerkrankungen in der Kinderwunschtherapie? Machen all die Medikamente wie Aspirin, Blutverdünnungsspritzen, Cortisone wirklich Sinn? Was ist mit den (teils umstrittenen) Therapieansätzen wie Lymphozytenimmunisierung, Intralipiden, Immunglobulinen etc.?

In diesem Vortrag möchte ich klassische Ansätze der Reproduktionsimmunologie vorstellen, aber auch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse. So wurden z.B. genetische Faktoren entdeckt, die eine wichtige Funktion bei der Interaktion zwischen Embryo und Gebärmutter innehaben. Es gibt beispielsweise individuell unterschiedliche Konstellationen von aktivierenden oder inhibierenden Genen im Bereich der Rezeptoren der uterinen NK- („natural killer“) Zellen, die sogenannten „KIR-Gene“, die mit dem Embryo in Kontakt treten und die Aufgabe haben, dessen körperfremden, also nicht körpereigenen Anteil zu erkennen. Welche klinische Bedeutung dies hat und welche Konsequemzen in Hinblick z.B. auch auf eine Behandlung mit Spendereizellen hieraus entstehen, werde ich Ihnen gerne in meiner Präsentation erläutern.

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