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Eizellspende im 21. Jahrhundert

08 Mar 2020
Seminarraum 2

Immer später bekommen die Frauen in den Industrieländern heutzutage ihr erstes Kind und zwar ist dieses Phänomen in ganz Europa zu beobachten.  In Spanien liegt das Alter bei 30,5 Jahren und in Deutschland bei 29,4 Jahren. Und ein Ende dieser Tendenz ist noch nicht abzusehen. Und wo liegt der Grund für diese Verzögerung?
Mit dem Älterwerden, besonders bei der Frau, erhöht sich die Zahl der Paare die auf die Behandlung der künstlichen Fortpflanzung zurückreifen. Mit dem Älterwerden, vor allem ab 37 Jahren, geht ein drastischer Abstieg der Eierstockreserve einher. Nicht nur die Eizellen nehmen ab, sondern auch ihre Qualität, was das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Wir wissen dass eine natürliche Schwangerschaft ab 43 Jahren praktisch unmöglich ist. Daher steigt die Eizellenspenden kontinuierlich an. Die Eizellspende-Behandlung ist vom Alter der Frauen nicht betroffen, weil wir die Eizellen durch jüngere Eizellen ersetzen, die von einer Spenderin stammen. Eizellspende hat mehrere medizinische Indikationen wie: frühe Menopause, wiederholte erfolglose künstliche Befruchtungsbehandlungen, niedrige Eierstockreserve und schlechte Eizellqualität. In allen Eizellspendeprogrammen muss man sich vor allem auf 3 Punkte konzentrieren: auf die bestmögliche Spenderinnenauswahl (nicht nur durch äußere Merkmal, aber auch durch eine Analyse auf genetische Kompatibilität) auf die bestmögliche Übereinstimmung von Spenderin und Empfängerin und schließlich auf die bestmögliche Embryoauswahl.

Speakers
Romana Trecha , Patientenbetreuerin - Barcelona IVF