Diana Santa Cruz

Diana Santa Cruz2018-01-12T12:56:14+00:00

Samstag, 17. Februar 2018                                               16:00 – 16:45 Uhr

Seminarraum 1

„Psychologische Voraussetzungen bei einer KiWu-Behandlung mit Fremdgameten.“

Diana Santa Cruz, IVI Spanien

Wenn einem zum ersten Mal gesagt wird, dass man Eizell- oder Samenspende in Betracht ziehen sollte, kann es sehr schwer sein, dies zu verarbeiten. Es gibt sehr viel zu durchdenken. Es stellt eine große Herausforderung dar, sich emotional darauf einzustellen und zu entscheiden, wem aus seinem sozialen Umfeld man es erzählen sollte und wie und wann man es seinem aus Eizell- oder Samenspende entstandenen Kind sagen sollte. Aufgrund des Mangels an Erfahrung kann ein Gefühl der Hilflosigkeit auftreten und Unsicherheit in der Richtigkeit von Entscheidungen kann die Besorgnis vergrößern. Oft stellt man sich im Vorhinein die Frage, ob man in der Lage sein wird, das Kind zu lieben, oder was passiert, wenn das Kind nicht wie man selbst aussieht oder auch, was andere Personen dazu sagen werden. Von der klinischen Seite aus helfen Psychologen den Kinderwunschpatienten, sich auf das Elternwerden durch diese Methode vorzubereiten und das Elternsein zu meistern. Die Klienten zu ermutigen, frühzeitig Methoden der Stressreduzierung zu erlernen oder Selbsthilfegruppen und Paartherapie aufzusuchen, hilft nicht nur während der Behandlung sondern auch, sobald das Baby geboren ist.